Pilates

Der 1880 in Mönchengladbach geborene Joseph Hubert Pilates entwickelte in den 20er Jahren, inspiriert von fernöstlichen Techniken, ein ganzheitliches, mentales und physisches Trainingsprogramm: eine ideale Kombination von Stretching und Muskelkräftigung.

Die Übungen, welche auf einer Matte ausgeführt werden, zielen darauf ab, die Tiefenmuskulatur an Bauch und Rücken aufzubauen, um somit die Haltung zu verbessern. Die Körperspannung wird erhöht und die Muskulatur ausdauernder und flexibler. Insgesamt wird die Silhouette gestrafft.

Die Prinzipien des Pilates:

  • Kontrolle: Ein wesentlicher Grundsatz des Trainings ist die kontrollierte Ausführung aller Übungen und Bewegungen. Dadurch sollen auch die kleineren "Helfermuskeln" gestärkt werden.
  • Konzentration: Mit Hilfe von Konzentration sollen Körper und Geist in Harmonie gebracht werden. Jede Bewegung soll mental kontrolliert werden, die Aufmerksamkeit soll ganz auf den Körper gerichtet sein.
  • Atmung: Bewusste Atmung spielt bei Pilates eine wichtige Rolle. Sie soll Verspannungen entgegenwirken und die Kontrolle über den Körper erhöhen. Deshalb wird die Atmung in das Zwerchfell trainiert.
  • Zentrierung: Mit Zentrierung ist die Stärkung der Körpermitte gemeint, das so genannte Powerhouse, das vom Brustkorb bis zum Becken reicht und alle wichtigen Organe enthält. Die Stärkung der Powerhouse-Muskulatur kräftigt vor allem den Rücken und kann sich bei Rückenschmerzen positiv auswirken.
  • Entspannung: Bewusste Entspannung soll helfen, Verspannungen aufzufinden und zu lösen. Entspannung ist bei Pilates jedoch nicht das Gegenteil von Körperspannung.
  • Fließende Bewegung: Alle Übungen werden in fließenden Bewegungen ausgeführt, ohne längere Unterbrechungen. Es gibt keine abrupten isolierten Bewegungen.

Mehr zu Pilates gibt es unter folgendem Link: www.pilates.de